Unternehmer-Notfallplanung

Was passiert, wenn der Inhaber plötzlich ausfällt?

Unternehmen brauchen im Ernstfall klare Vertretungen, Zugänge, Ansprechpartner und Abläufe, damit Familie, Mitarbeitende und Betrieb handlungsfähig bleiben.

Betrieb sichern

Private Vorsorge und Unternehmensvorsorge müssen zusammen gedacht werden.

Wenn ein Unternehmer oder Selbstständiger plötzlich nicht handeln kann, entstehen schnell operative Risiken: Wer darf Zahlungen auslösen? Wer kennt Passwörter? Wer spricht mit Steuerberater, Bank, Kunden oder Mitarbeitenden?

Nafoplan strukturiert diese Fragen und bereitet einen Unternehmer-Notfallplan vor, der die Unternehmensform und die familiäre Situation berücksichtigt.

Typische Bausteine

  • Vertretungen und Entscheidungsbefugnisse
  • Unternehmervollmacht und private Vorsorgedokumente
  • Unternehmertestament und betriebliche Nachfolgeinformationen
  • Banken, Steuerberater, Versicherungen und Schlüsselkontakte
  • Zugänge, Passwörter, Software und digitale Infrastruktur
  • Laufende Verpflichtungen, Verträge und Fristen
  • Handlungsfähigkeit für Familie, Mitarbeitende und Geschäftsbetrieb

Unternehmervollmacht

Die richtige Vollmacht hängt von Rechtsform und Verantwortung ab.

Für GmbH, AG, OHG, GmbH & Co. KG, KGaA, Ltd., UG, GbR-Gesellschafter und Einzelunternehmer gelten unterschiedliche Anforderungen. Deshalb werden die unternehmerischen Dokumente über Geschäftsbesorgungsaufträge und fachanwaltliche Ausarbeitung sauber abgegrenzt.

Rechtsform prüfen

Gesellschaftsform, Gesellschafterkreis, Geschäftsführung und Vertretungsregeln bestimmen, welche Vollmacht gebraucht wird.

Handlungsfähigkeit sichern

Bevollmächtigte sollen im Ernstfall wissen, welche Konten, Verträge, Fristen und Ansprechpartner relevant sind.

Nachfolge mitdenken

Unternehmertestament, private Erbfolge und betriebliche Fortführung dürfen nicht getrennt geplant werden.

Ein Unternehmen kann vieles verkraften. Unklare Zuständigkeiten im Ernstfall gehören nicht dazu.

Für Inhaber und Selbstständige

Die wichtigsten Informationen müssen erreichbar sein, bevor sie gebraucht werden.

Gute Unternehmer-Notfallplanung schafft Zeit, reduziert die Suche nach wichtigen Informationen und ermöglicht eine geregelte Vertretung.

FAQ

Häufige Fragen

Warum brauchen Unternehmer einen eigenen Notfallplan?

Weil private Vollmachten oft nicht ausreichen, um betriebliche Abläufe, Konten, Zugänge, Vertretungen und Verantwortlichkeiten abzusichern.

Was gehört in eine Unternehmer-Notfallplanung?

Vertretungsregelungen, Ansprechpartner, Konten und Zugänge, Vollmachten, laufende Verpflichtungen, Schlüsselprozesse und eine klare Informationsstruktur.

Für wen ist Unternehmer-Notfallplanung geeignet?

Für Inhaber, Geschäftsführer, Selbstständige, Freiberufler und Gesellschafter, deren plötzlicher Ausfall Familie, Betrieb oder Mitarbeiter belasten würde.

Nächster Schritt

Schützen Sie Ihr Unternehmen vor organisatorischem Stillstand.

Im Erstgespräch klären wir, welche betrieblichen Informationen zuerst gesichert werden sollten.

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